StartTech PolicyZahlreich, aber politisch kaum beachtet: Menschen, die selbst reparieren

Zahlreich, aber politisch kaum beachtet: Menschen, die selbst reparieren

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Lange wurde darum gestritten, nun ist es soweit: Am 31. Juli tritt das sogenannte „Recht auf Reparatur“ in Kraft. Damit werden wichtige Grundlagen geschaffen. Doch eine große Leerstelle bleibt, die aus der Zivilgesellschaft immer wieder problematisiert, aber letztendlich bei der Neuregelung kaum berücksichtigt wurde: die Möglichkeit, selbst zu reparieren. Mit der Studie „Zahlreich, aber politisch kaum beachtet: Menschen, die selbst reparieren“ liefern wir erstmals Zahlen und Fakten zur Eigenreparatur.

Das sogenannte „Recht auf Reparatur“ soll im Zusammenhang mit dem Ökodesigngesetz und den verschiedenen produktspezifischen EU-Regeln die Rahmenbedingungen für Reparaturen verbessern. Politisch beworben wurden die Projekte mit dem Bild des selbst reparierenden Menschen. So heißt es auf der Website der Bundesregierung: „durch das Gesetz [besteht] die Möglichkeit, Ersatzteile und Werkzeug für die Reparatur zu einem angemessenen Preis vom Hersteller zu erhalten. Damit kann man die Reparatur selbst in die Hand nehmen.“ Auch der EU-Berichterstatter, René Repasi (Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament), verkündete den finalen Beschluss mit den Worten: „Das Recht der Verbraucher, Produkte zu reparieren, wird nun Realität werden.“

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