Seit heute bereiten sich zum letzten Mal rund 300 junge Menschen in der Nähe von Berlin auf ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland mit kulturweit vor, dem internationalen Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission. Ab dem 8. September unterstützen sie sechs Monat lang Kultur- und Bildungseinrichtungen in Deutschlands Partnerländern. Im Frühjahr 2027 endet die Förderung von kulturweit nach 18 Jahren.
Dazu erklärt die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Maria Böhmer: „kulturweit hat fast zwei Jahrzehnte lang gezeigt, wie aus internationalen Begegnungen Weltoffenheit, demokratische Haltung und dauerhafte Partnerschaften entstehen. Allen, die nun mit kulturweit aufbrechen, wünschen wir eine bereichernde Zeit in ihren Einsatzstellen. Mit ihrer Ausreise entfaltet das Programm noch einmal seine ganze Kraft in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik: Junge Menschen sammeln prägende Erfahrungen, Partnerinstitutionen weltweit gewinnen engagierte Unterstützung, und aus persönlichem Einsatz entstehen Verbindungen, die internationale Zusammenarbeit langfristig tragen.“
Das mehrfach für seine Qualität ausgezeichnete Programm hat es fast 7.000 jungen Menschen aus ganz Deutschland unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern ermöglicht, internationale Erfahrungen zu sammeln. kulturweit-Freiwillige haben Schülerinnen und Schüler weltweit für die deutsche Sprache und Gesellschaft begeistert, ein authentisches Deutschlandbild vermittelt und einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen Menschen über Grenzen hinweg geleistet.
