Die Ferienzeit ist voll im Gange und für viele bedeutet es mehr Zeit mit den Medien. Wir konsumieren alles, was uns vorgeschlagen wird und lassen uns manchmal zu einer Challenge verlocken. Im Laufe dieses Sommers 2026 gab es immer wieder Meldungen aus verschiedenen Regionen in Deutschland, dass Jugendliche wegen einer Challenge ins Krankenhaus mussten.
Challenges bei Social Media sehen meistens lustig und unterhaltsam aus. Nicht jede Challenge ist aber so harmlos, wie es für das Publikum auf den ersten Blick aussieht. In den letzten Fällen handelte es sich konkret um die „Blackout Challenge“ (auch „Knockout/Choking Challenge“ genannt), bei der es darum geht absichtlich eine Form von Sauerstoffmangel im Gehirn zu erzeugen, um kurzzeitig „wegzunicken“ oder bewusstlos zu werden, zum Beispiel durch Atem anzuhalten oder sehr stark einzuschränken, bis es zu Schwindel, Benommenheit oder sogar Ohnmacht kommt. Solche Challenges haben oft nicht reparierbare Folgen: Gehirnschäden, Erstickungs- oder Bewusstlosigkeitsunfälle und plötzlicher Tod durch Sauerstoffmangel und Herzrhythmusstörungen. Was anfangs als Trend aussieht, kann auch lebensbedrohlich werden. Dies zeigten auch die jüngsten Fälle dieser Challenge, die nicht so lustig waren, wie erwartet.
