Seit 1991 sind die Preise von Lithium-Ionen-Zellen um 99 % gefallen. Diese Entwicklung ist vor allem auf Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen zurückzuführen, begünstigt durch die gestiegene Nachfrage nach Elektroautos. In Deutschland hat sich die installierte Batteriespeicherleistung im Stromsektor in den letzten fünf Jahren mehr als verachtfacht, vor allem dank Heimspeichern.
Netzgebundene Großspeicher auf Lithium-Ionen-Basis gewinnen Marktanteile, andere Speicherformen wie Pumpspeicher stagnieren. Hemmnisse bestehen beim Netzanschluss. Zudem bildet das aktuelle Marktdesign lokale Netzengpässe mit einem deutschlandweit einheitlichen Börsenstrompreis nicht ab. Dynamische Netzentgelte bieten einen Ansatz, um diese Netzengpässe ökonomisch zu berücksichtigen. Unsere Analyse zeigt: Regionen mit vielen Großbatteriespeichern weisen im Großhandel geringere Preisschwankungen auf. Bei Heimspeichern ist der Effekt vernachlässigbar. Sie sind bislang überwiegend auf Eigenverbrauch ausgerichtet.