StartBeyond TechZukunftsweisende Lösungen im Design elektrischer Maschinen

Zukunftsweisende Lösungen im Design elektrischer Maschinen

TU Darmstadt und TU Graz starten zweite Forschungsphase für SFB „CREATOR“

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Mit einem Kick-off in Graz haben die TU Darmstadt und die TU Graz die zweite Förderphase des deutsch-österreichischen Sonderforschungsbereichs (SFB) Transregio „CREATOR“ eingeläutet.

Nach den erfolgreichen ersten vier Jahren setzen die Projektpartner ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit fort, um die Entwicklung elektrischer Maschinen mithilfe modernster Simulations- und Optimierungsmethoden grundlegend voranzutreiben. Für die gesamte Projektlaufzeit stellen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der österreichische Wissenschaftsfonds FWF mehr als 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Digitales Labor für die elektrischen Maschinen der Zukunft

„CREATOR“ vereint Forschende der TU Darmstadt, der TU Graz, der Johannes Kepler Universität Linz und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mathematik, Materialwissenschaften und Mechanik. Ziel des Forschungsverbunds ist es, ein „Computational Electric Machine Laboratory“ zu etablieren – eine digitale Entwicklungsumgebung, um elektrische Maschinen realitätsnah modellieren, simulieren und optimieren zu können. Dadurch sollen leistungsfähigere, effizientere und nachhaltigere Antriebssysteme für Anwendungen in der Elektromobilität, Industrie und Energietechnik entstehen.

Zweite Förderphase baut auf erfolgreichen Ergebnissen auf

In der ersten Förderphase entwickelten die Forschenden neue mathematische Modelle und Simulationsverfahren für die digitale Auslegung elektrischer Maschinen. Nun rücken dreidimensionale Modellierungen, thermische und multiphysikalische Effekte sowie daten- und KI-gestützte Optimierungsmethoden in den Fokus. Beim Kick-off in Graz tauschten sich die beteiligten Expertinnen und Experten über die Forschungsagenda der kommenden vier Jahre aus und vertieften die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

„Die erste Förderphase hat gezeigt, welches Potenzial in der engen Zusammenarbeit unserer Forschungsteams steckt“, erklärten die Sprecherin und der Sprecher des Forschungsverbunds, Annette Mütze (TU Graz) und Sebastian Schöps (TU Darmstadt). „In der zweiten Förderphase wollen wir die digitale Entwicklung elektrischer Maschinen noch weiter gezielt voranbringen und damit die Grundlage für effizientere, nachhaltigere und leistungsfähigere Antriebstechnologien schaffen. Technologien, die von Ingenieur:innen in der industriellen Anwendungspraxis genutzt werden können.“

TU-Präsidentin Tanja Brühl und TU Graz-Rektor Horst Bischof erläuterten: „Der Sonderforschungsbereich Transregio ‚CREATOR‘ ist eines der Flagschiff-Projekte der strategischen Partnerschaft zwischen unseren beiden Universitäten. Starke Partnerschaften entstehen durch die Begeisterung, das Engagement und das vertrauensvolle Miteinander der Menschen, die sie mit Leben füllen. Diesen Spirit der überzeugten Kooperation verkörpert ‚CREATOR‘ beispielgebend. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen hier zukunftsweisende Lösungen im Design elektrischer Maschinen.“ TU Graz/as/ml

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