Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) erhält aktuell wieder sehr viele Meldungen zum sogenannten «Hallo Mami/Papi»-Betrug. Auffällig an diesen Meldungen: Die Betrüger nutzen für ihre Kontaktaufnahme fast ausschliesslich Apples Nachrichtendienst iMessage. Dabei verwenden sie oft ausländische Vorwahlen oder iCloud-E-Mail-Adressen und schreiben teilweise sogar auf Schweizerdeutsch.
Die Betrugsmasche «Hallo Mami/Papi, mein Handy ist kaputt» ist nicht neu, erfreut sich bei Cyberkriminellen aber leider nach wie vor grosser Beliebtheit: Das Opfer erhält eine Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Absender gibt sich als Sohn oder Tochter aus und behauptet, das alte Handy sei kaputt oder verloren, weshalb man nun unter dieser neuen Nummer erreichbar sei. Sobald das Opfer antwortet und die neue Nummer speichert, folgt wenig später die Bitte um Geld. Meist wird behauptet, dass wegen des neuen Handys die Banking-App noch nicht funktioniere und dringend eine wichtige Rechnung beglichen werden müsse.
