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E-Mail gehackt, Identität weg: Warum das Postfach für Cyberkriminelle oft attraktiver ist als das Online-Banking

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Dass persönliche Accounts bei Online-Diensten vor Hackerangriffen geschützt sein sollten, ist den meisten
Internetnutzern klar. Schließlich zeigt sich nur jeder Zehnte (11 Prozent) laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Initiative Sicher Handeln (ISH) sorglos gegenüber der Sicherheit seiner Nutzerkonten. Dennoch wird selten konsequent gehandelt. Ein Trugschluss, denn gerade E-Mail-Accounts sind als zentrale Schnittstelle zur digitalen Identität besonders sensibel – oft sogar mehr als das Online-Banking.

„123456“ – laut Hasso-Plattner-Institut (HPI) (1) war das auch 2025 das meistgenutzte Passwort für Online-Dienste. Trotz ständiger Berichte über Cyberattacken und ihre Folgen agieren viele Internetnutzer weiterhin sorglos – und das wider besseres Wissen. Denn das Bewusstsein für die Gefahr ist eigentlich vorhanden: Laut einer Umfrage der ISH beschäftigen sich knapp neun von zehn Befragten zumindest gelegentlich mit der Sicherheit ihrer Konten – nur eine Minderheit (11 %) zeigt sich unbesorgt. Doch eine Altersgruppe sticht bei der Umfrage heraus: Von den 18- bis 24-Jährigen geben 16 Prozent an, sich wenig Gedanken um dieses Thema zu machen, während es bei den Über-55-Jährigen lediglich acht Prozent sind.

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