Eine aktuelle, im Auftrag von WatchGuard Technologies durchgeführte unabhängige Befragung unter 842 IT- und Cybersicherheitsverantwortlichen in 20 Ländern legt offen, wie sehr sich Bedrohungslage und Anforderungen an interne Teams zugespitzt haben. 91 Prozent der weltweit befragten Unternehmen sind besorgt über KI-gestützte Cyberangriffe, drei von vier hatten im vergangenen Jahr mindestens einen Sicherheitsvorfall. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche an Verfügbarkeit und Compliance schneller, als interne Teams sie abdecken können.
Die Antworten aus Deutschland stechen in mehreren Punkten hervor:
- Vier von zehn Unternehmen stufen das eigene IT-Team als unterbesetzt ein; höher liegt der Wert nur in Frankreich.
- 85 Prozent rechnen in den kommenden zwei Jahren mit steigenden Budgets für Managed Security Services, der höchste Wert in der Erhebung.
- 22 Prozent wollen die Kontrolle über IT-Security nicht gänzlich aufgeben und lehnen ein vollständiges Outsourcing der Cybersicherheit ab, ebenfalls der höchste Wert in der Erhebung.
- 39 Prozent der Unternehmen sehen ihren Partner für IT-Sicherheit ausdrücklich als „strategischen Berater“, deutlich mehr als im globalen Schnitt von 24 Prozent.
Die Ergebnisse unterstreichen einen hohen Investitionswillen, ausgeprägten Kapazitätsmangel, den Stellenwert der strategischen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und IT-Dienstleister sowie gleichzeitig eine deutliche Skepsis gegenüber vollständiger Auslagerung der IT-Security-Aufgaben.