Forschende des KIT und der EPFL haben einen elektrooptischen Modulator entwickelt, der Daten besonders schnell überträgt, de er Lichtsignale effizient nutzt. Das Bauteil ist speziell für Glasfasernetze optimiert. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung gilt als entscheidend, weil steigender Datenverkehr durch KI-Anwendungen bestehende Systeme immer mehr belastet.
Das neue Bauteil basiert auf Lithiumtantalat, das Licht besonders gut lenkt. Die Herstellung erfolgt mit Halbleiterverfahren, die aus der Chipfertigung bekannt sind. Dadurch wird erstmals eine kostengünstige Massenproduktion erreicht.
Der Modulator nutzt Kupferelektroden, die elektrische Signale besser leiten, weil sie eine glattere Oberfläche ermöglichen. Diese Bauweise steigert die Effizienz, und es geht weniger Energie verloren. Diese Bauteile lassen sich leichter integrieren, da sie mit bestehenden elektronischen Systemen kompatibel sind.
Tests zeigen, dass der Modulator besonders stabil arbeitet. Diese Stabilität ist entscheidend für die Reduzierung für den Energieverbrauch in Rechenzentren. Nachjustierungen sind kaum erforderlich. Es werden Datenraten von über 400 Gigabit pro Sekunde erreicht. Das entspricht der gleichzeitigen Übertragung von rund 80 000 HD-Streams: Eine norme Leistungssteigerung.
Die Technologie kombiniert hohe Leistung und Effizienz. Sie verbessert die Datenübertragung, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Forschende sind überzeugt, dass die Leistung mit besserer Elektronik noch wesentlich gesteigert werden kann.