Google eröffnete das AI Center Berlin, und fördert gleichzeitig Innovationen im Bereich künstlicher Intelligenz. Bundesminister Dr. Karsten Wildberger und Bürgermeister Kai Wegner stellen das Zentrum vor. Ziel ist es, dass führende Forschende und Entwickler:innen ihre Projekte in Berlin präsentieren, und die Vernetzung untereinander gestärkt wird.
Das CityLAB kündigte ein Projekt an, das soziale Herausforderungen mittels KI löst. Google.org stellt ein Fellowship bereit. Mitarbeiter:innen von Google unterstützen dabei sechs Monate pro bono. Ein KI-basierter Assistent übersetzt komplexe Formulare in Dialoge. Die Software wird als Open-Source-Lösung bereitgestellt.
Die TU München geht eine Partnerschaft mit Google ein, damit gemeinsam neue Standards für generative KI im Gesundheitswesen entwickelt werden. Das Projekt „Single Cell Foundation Models“ bündelt Expert:innen von Helmholtz Munich und Google, um die Krebsforschung zu beschleunigen. Die TU München bekommt Mittel aus dem „AI for Science Fund“, während sie eng mit Helmholtz Munich zusammenarbeitet.
Europäische Unternehmen nutzen KI-Anwendungen, um ihre Prozesse und Dienstleistungen zu verbessern. Mercedes-Benz integriert den MBUX Virtual Assistant. Die Deutsche Bank setzt KI für Finanzanalysen ein. OTTO optimiert den Kundenservice mit KI, Vodafone verwendet KI, um den Support zu verbessern.
Das Google AI Center ist ein Signal für den Innovationsstandort Berlin. Die Stadt besitzt bereits eine zehnjährige Geschichte in der KI-Forschung: Modelle wie PaLM, LaMDA und Gemini wurden hier mitentwickelt. Neue Räume für Forschung, Events und Demos werden geschaffen. Insgesamt finden in fünf Veranstaltungsräumen rund 200 Events jährlich statt.