Berlin – Die Games-Branche hat sich zwischen 2018 und 2024, trotz einiger Herausforderungen, auch Dank der erstmaligen Förderung auf Bundesebene sehr positiv entwickelt. So lautet das Fazit des game – Verband der deutschen Games-Branche zur neuen Studie „Die Games-Branche in Deutschland 2025“, die heute vorgestellt wurde.
Die Anzahl der Games-Unternehmen in Deutschland ist im Kernmarkt in diesem Zeitraum besonders stark gewachsen – von 524 auf 948. Das entspricht einem Plus von 81 Prozent. Auch der Unternehmens-Umsatz hat im selben Zeitraum um 22 Prozent auf 3,73 Milliarden Euro zugenommen. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden ist in diesem Zeitraum um 20 Prozent auf 14.800 gewachsen. Der Frauenanteil in der deutschen Games-Branche ist von 25 auf 30 Prozent gestiegen.
Trotz der starken wirtschaftlichen Entwicklungen bleibt der Anteil deutscher Produktionen auf dem Heimatmarkt klein: Von 100 Euro, die in Deutschland für Games ausgegeben werden, bleiben lediglich 5,50 Euro bei deutschen Games-Unternehmen. Das liegt unter anderem an den über viele Jahre international wenig konkurrenzfähigen Wettbewerbsbedingungen in Deutschland.
