Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Nachricht von einem guten Freund oder einer Bekannten auf Instagram. In der Nachricht wird begeistert von einer Investition erzählt, mit der man innert Stunden tausende Franken verdienen könne. Ein Screenshot des Kontostands dient als Beweis. Viele würden hier skeptisch werden – doch weil die Nachricht von einem vertrauten Profil kommt, sinkt die Hemmschwelle. Genau darauf zielen Cyberkriminelle ab. Wie die Angreifer vorgehen und warum die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) unverzichtbar ist, zeigt der aktuelle Wochenrückblick.
In der vergangenen Woche verzeichnete das BACS eine Zunahme von Meldungen betreffend gehackter Social-Media-Konten. Besonders Nutzerinnen und Nutzer von Instagram sind betroffen. Die Täter übernehmen Profile nicht nur, um die Inhaber zu erpressen, sondern primär, um das aufgebaute Vertrauen bei den Followern zu missbrauchen: In den «Stories» der gehackten Konten wird Werbung für betrügerische Krypto-Anlagen gemacht.
