Kaspersky hat eine neue Malware-Familie für Android-Geräte entdeckt. Seit Februar 2026 haben die Sicherheitslösungen des Unternehmens mehr als 13.000 infizierte Geräte mit der als „Keenadu“ bezeichneten Schadsoftware erkannt; Deutschland zählt zu den drei Ländern mit den meisten betroffenen Nutzern.
Die Schadsoftware wurde in drei Varianten identifiziert: Sie ist bereits in der Firmware bestimmter Android-Tablet-Modelleintegriert, in System-Apps eingebettet oder wird über Apps aus Android-App-Stores, einschließlich Google Play, verbreitet [1]. Keenadu wird aktuell vor allem für Werbebetrug missbraucht; einzelne Varianten erlauben jedoch deutlich weitergehende Funktionen bis hin zur vollständigen Kontrolle des Geräts.
Die Kaspersky-Experten identifizierten drei Verbreitungswege, über die sich die von Kaspersky entdeckte und „Keenadu“ genannte Schadsoftware verbreitet: bereits in der Firmware von Geräten vorinstalliert, in System-Apps eingebettet oder per Download infizierter Apps aus Android-App-Stores einschließlich Google Play. Deutschland zählt zu den drei Ländern mit den meisten betroffenen Nutzern, hinter Russland und Japan.
